Gemeinschaftsgartenbörse für Kiel

Auf Einladung von Kiel im Wandel stellten verschiedene Gruppen ihre Gemeinschaftsgartenprojekte in Kiel bei unserem letzten Gruppenabend am 24.1.12 vor. Mitarbeit wird überall gerne gesehen. Bei Interesse einfach an die angegebenen Kontaktadressen wenden:

Der BUND-Naturgarten

besteht seit über 20 Jahren auf 13 zusammengelegten Parzellen des Bundesbahn-Kleingartenvereins im Meimersdorfer Moor. Heidrun Kusserow betreut den Garten fast seit Anfang an und ist täglich dort um die Hühner zu versorgen. Auch ein Bienenvolk wohnt hier. Das Gelände ist sehr urwüchsig und hügelig, ein Bestand von alten Laubbäumen wird hier anders als in städtischen Kleingartenvereinen geduldet. Verschiedene alte Obstbäume sind vorhanden, daneben Beete. Saatguterzeugung spielt eine große Rolle. Die Möglichkeiten der Mitarbeit sind vielfältig; es geht von selbständiger  Anlage von Beeten hin zu gelegentlicher Mitarbeit im Garten. Zur Zeit gibt es vier regelmäßige Gärtner und mehrere Kinder, die hier spielen und mitmachen. Kontakt per mail an lyyyd ätt gmx.de oder per Telefon (AB) an Heidrun Tel 75432. Weitergehende Info

Der Naturerlebnisraum Kollhorst

feiert in diesem Jahr seinen 18. Geburtstag. Er befindet sich auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei am Kronshagener Weg in der Nähe von Wittland. Hier besteht die Möglichkeit im Bereich des Bauerngartens aktiv zu werden: entweder unter Anleitung bei Pflege und Neupflanzung nach Bedarf zu helfen, oder aber ein eigenes kleines Beet von 4qm selbst zu gestalten und bewirtschaften. Kontakt über info ätt nez-kollhorst.de. Weitere Info

Der Kieler Kleingartenverein von 1897

ist der größte Kieler Kleingartenverein und betreut verschiedenste Koppeln von wenigen Parzellen bis zu Großanlagen wie dem Prüner Schlag (s.u.) über dem ganzen Stadtgebiet verteilt. Es gilt die Kleingartenverordnung der Stadt, die z.B. nur Obstbäume auf den Parzellen zulässt und auch eine Höchstheckenhöhe definiert, sonst hat sich das Kleingartenwesen jedoch stark geändert. Insbesondere in Kleinkoppeln sind die Parzellen sehr unterschiedlich geschnitten und sehr unterschiedlich genutzt: teils vorrangig für Freizeit und zum Ausspannen teils als Gemüseanbaufläche. Als Pächter darf immer nur eine Person fungieren, der ist es aber freigestellt die Pacht mit anderen zu teilen und einen Gemeinschaftsgarten daraus zu machen. Kostenpunkt ca 150 Euro im Jahr incl Versicherung für die Laube. Für Übernahmen von Gerät und Laube muss ggf ein Abstand gezahlt werden.

Kleingärten sind in Kiel akut durch Bauvorhaben bedroht! So ist es also auch ein politisches Signal für eine grüne Stadt, einen Kleingarten zu pachten und u.U. auch nur für wenige Jahre mal auszutesten, ob alleinige oder gemeinschaftliche Bewirtschaftung für einen interessant ist! Auf der Web-Seite des KGV sind alle Koppeln mit Karten sehr schön einzusehen. Natürlich gibt es noch andere kleinere Vereine… Kontakt zum KGV: geschaeftsstelle ätt kgv-kiel1897.de

Kiel im Wandel

plant für das Frühjahr die Anlage des ersten öffentlichen Gemüsebeetes in Kiel im Bereich der Grüntangente Nord zwischen Koldingstraße und Holtenauer Straße: Wenn der Bingo-Antrag im März hoffenlich bewilligt wird, geht es los mit Erdabeiten an zwei Terminen, ehe Mitte Mai die Anlage des Gemüserondells erfolgt: Ein 6m im Durchmesser großes, rundes Beet wird in 12 Tortenstücke unterteilt, auf denen Gemüse gezogen werden soll. Umrandet und geschützt wird die Anlage durch dornige zweijährige Blühpflanzen wie Wilde Karde, Artischocke und Mariendistel sowie einen inneren Ring aus Mangold. Infotafel und Flyer sollen Bürgern Gemüse in der Stadt schmackhaft machen. Unsere Gruppe freut sich schon auf gemeinschaftliches Gärtnern mit Außenwirkung! Wer Interesse hat, bitte bei uhunold ätt bremerstr10.de melden.

Hier noch eine Idee aus der Wik:

„Bei euerem Thema Stadtgarten ist mir spontan die Idee gekommen, in der Wik für ein deratiges Projekt, eine Fläche von der Stadt ein zu fordern, die derzeit noch eine ungenutzte Brache ist (Herthastr. zwischen Schleiweg und Busendstation); es soll irgendwann einmal Bestandteil der Grünachse Anscharpak-Schleusenpark werden, ist aber derzeit ungenutzt.
Vielleicht hat ja eine Gruppe Lust dort etwas zu entwickeln.“ Jürgen Engel, Ortsbeirat Wik Kontakt: Engel.architektur ätt t-online.de
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