„Wir lassen uns nicht vermöbeln!“ stattdessen Wandel im Film und bald in Kiel?!

KUNDGEBUNG am 29.09.11 auf dem Rathausvorplatz um 14:00 Uhr/Filmvorführung in der Pumpe um 19:00 Uhr

„Wir lehnen eine Ansiedlung von Möbel Kraft auf dem Kleingartengelände „Prüner Schlag“ und „Brunsrade“ ab!  Deshalb wollen wir unseren Widerspruch lauthals verkünden, bevor die Ratsversammlung um 15 Uhr beginnt und über die Köpfe der BürgerInnen hinweg schnell entscheidet!“

Von unserem Gruppenabend zum Thema Möbel Kraft ausgehend hat sich unter Federführung der BUND-Kreisgruppe Kiel sowie weiterer engagierter Bürger in den letzten Wochen eine aktive Arbeitsgruppe zum Thema Möbel Kraft gebildet. Deren offenen Brief an die Mitglieder der Ratsversammlung sowie die Presseerklärung wie auch die Standortalternativen des Stadtplanungsamtes werden durch Anklicken geöffnet. Die Kundgebung erfolgt auf Initiative von der Linken sowie Kleingärtnern und Anwohnern. Wichtig ist, dass möglichst viele Kieler ihren Unmut über den geplanten Ausverkauf des Stadtgrüns kundtun!

Und zum Abschluss des Tages gibt es dann weitaus positivere Ideen für die Zukunft: Wir zeigen (mal wieder) in der Pumpe um 19:00 Uhr den Film über die internationale Transition Town Bewegung  „In Transition 1.0“. Eintritt frei! Alle herzlich willkommen!

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Eine Antwort zu „Wir lassen uns nicht vermöbeln!“ stattdessen Wandel im Film und bald in Kiel?!

  1. Uwe schreibt:

    Was passiert mit der Demokratie?
    Wieso ist es bei der Entscheidung zur Ansiedlung im Vorfeld nicht
    nach demokratischen Regeln zugegangen?
    Weil zu diesem frühen Zeitpunkt der Verhandlungen die Öffentlichkeit nur gestört hätte! Warum konnte hier keine Transparenz herrschen, wo es doch um öffentliche Flächen ging? Weil die Bürgen nicht von Beginn an in die Überlegungen mit eingebunden werden sollten, da ihnen doch ein großes Stück öffentlich, zugänglicher Raum genommen werden sollte und man wohl mit Protest rechnete.
    Offensichtlich ist das Misstrauen uns Bürgern gegenüber sehr groß.
    Wieso dürfen städtische Flächen einfach mal so an ein Unternehmen verkauft werden, dass dafür nur vage Versprechen ( Arbeitsplätze und Gewerbesteuern) liefert? Wie will man denn später nicht erfüllte Versprechen einfordern, welche Mittel haben die Stadtoberen dann noch? Keine wahrscheinlich!
    In wessen Namen handelt sie?
    Mit der gleichen Begründung könnten doch nun die Stadtverantwortlichen auch alle anderen Grünflächen der Bürger verkaufen (bei genügend potenziellen Investoren) und müssten sich nicht einmal um ein anderes Argument bemühen.
    Wem gehört die Stadt?
    Alle Kieler Grünflächen würden nach der bisherigen Lesart zu potenziellen Investitionsstandorten werden.
    Sie handeln nicht mehr in unserem Namen!
    Sie haben unser Vertrauen verspielt. Als gewählte Stellvertreter handeln sie in dieser Sache gegen uns.
    Derartige Prozesse müssen zukünftig öffentlich nachvollziehbar sein.
    Urbaner Raum ist endlich. Dieser darf nicht ohne Not dem erstbesten Investor nur zur „strategischen Ausrichtung“ seines Unternehmens überlassen werden.
    Für künftige Generationen muss ebenfalls noch freier Raum zur Verfügung bleiben.
    Geplante Ansiedlungsflächen sind vorhanden und müssen dafür auch verwendet werden. Dort steht die Ansiedlung im Konsens mit der Bevölkerung, dort muss städtische Planung umgesetzt werden.
    Eine Gewerbeansiedlung in dieser Größe und in diesem Areal trägt nicht zur Befriedung der Bürger bei.

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