Permakultur

Unser sehr gut besuchter Gruppenabend am 26. Oktober in der Pumpe beschäftigte sich mit einem Lieblingsthema der Gründungs-Transition Towns. Joshua Sullivan gab uns in denglisch eine sehr lebhafte Einführung zu den Prinzipien der Permakultur aus eigener Erfahrung in den Staaten, Hawai und jetzt in Deutschland. Permakultur erlebt in den U.S.A. in verarmten Städten z.Zt einen Boom. Ein Grund dafür ist, dass mit minimalem Energieeintrag  eine maximale Ernte erhalten werden kann: In der Permakultur wird z.B. auf die Mehrjährigkeit der Pflanzen (z.B. Rharbarber, Spargel) geachtet bzw auf die Selbstaussamung (z.B. Erdbeeren) bzw nicht Kompletternte (z.B. Poree), so dass die Pflanze wieder von selbst austreibt. Die einzelnen Nutzpflanzen werden so gewählt, dass sie über den Ernteertrag hinaus auch  den anderen Pflanzenarten Nutzen bringen, z.B. als Stickstoffbinder (Klee am Boden), oder Schattenspender. So entsteht ein „essbares Paradies“, in dem daruf geachtet wird, dass z.B. schattenspendende Bäume auch einen Ertrag liefern (z.B. Nüsse).

In Bezug auf Kiel und Schleswig-Holstein sieht Joshua trotz des kühleren Klimas erhebliches Potential für eine große Ernte: z.B. können in Knicks gezielt Nutzpflanzen, z.B. Haselnüsse, verwendet werden, in Kiel sieht er an den vielen hohen Wänden große Chancen für einen vertikalen Anbau.

Permakultur wirkt auf den ersten Blick sehr kleinteilig und arbeitsintensiv, aber wird in den U.S.A. z.B. auch von Farmern in großem Stil und mit entsprechendem Maschinenpark betrieben.

Zusamenfassend für manche der Traum eines erntereichen, städtischen Gärtnerns, für andere ein Einblick in eine fremde Welt der möglichen Selbstversorgung der Stadt. Dazu nur: In GB brach nach 4tägigem LKW-Fahrer Streik vor ein paar Jahren die Lebensmittelversorgung praktisch zusammen!

Im Anschluss an die Einführung wurde in großer Runde weiter diskutiert. Zusammenfassung zum Anklicken hier. Und es wir weitere Permakulturtreffen geben – noch vor Weihnachten! Sobald Termin und Ortwerden sobald bekannt hier veröffentlicht. Kontakt über wiebke.freudenberg ätt t-online.de

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