Kiel im Wandel

Herzlich willkommen auf der Initiativseite für eine Transition Town Kiel.

Transition Town Kiel?

Wie reagiert Kiel auf Klimawandel und Ölfördermaximum (Peak Oil)?

Wandelbewegte trafen sich am 23.3.10 zur Kieler Erstaufführung des Films über die internationale Transition Town Bewegung (mehr in Energiewendestadt).

Es waren knapp 40 Zuschauer anwesend, einzelne hatten auch schon von „Transition Town“ gehört. Der Film dauerte ca. 50 Minuten und danach gab es erst einmal Applaus. In der Diskussion kam zum Ausdruck, dass die in den Filmbeispielen gelebte Gemeinschaft beeindruckend ist. Es wird bei den Filmbeispielen natürlich Wert auf die Beteiligung jedes Einzelnen gelegt, aber neben dem Engagement stehen Spaß und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund (z.B beim Lumpensammlerkarneval, bei der CO2-neutralen Kneipe, bei den Gartenprojekten).

Es wurde festgestellt, dass wir in Kiel schon auf vieles zurückgreifen können (Kannwas, Carsharing, Energie…). Und das es spontan schon viele Einfälle und Ideen gibt: Apfelbörse, regionaler Markt, Sommercamp.

Am 27.4. trafen sich im Sponti-Hansa 16 Wandelbewegte, dabei auch „Neue“ um das weitere Vorgehen zu besprechen. Fest steht: wir wollen nicht in die Fehler konventioneller Umweltschutzgruppen verfallen, Kampagnen zu starten, Infotische und Filme mit Schreckensscenarien zu zeigen und die meisten Menschen zu verschrecken! Stattdessen werden wir uns langsam , mit Freude und ohne Aktionismus dem bisher Einmaligen der Transition Town Bewegung nähern.  Ziel ist ein Wandel, der den Funken in den Kielern entzündet. Näheres unter Protokolle.
Das nächste allgemeine Treffen wird am 31.5.2010 sein um 19 Uhr im Raum1 im Gutenberg, Gutenbergstraße 66

Alle Projekte- und sind sie auch noch so klein- sind willkommen! Bitte melden!

Der Film wird erneut am 3. Juni 2010 um 19:00 Uhr in der Pumpe, Haßstraße 23, Galerie gezeigt. (Eintritt frei!)

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6 Antworten zu Kiel im Wandel

  1. Sabine Petersen schreibt:

    Der Bürger-Solar-Park ist sicher schon eine ganz gute Idee, aber irgendwie sind das schon wieder die Sparkasse, Die Stadt und diese GmbH aus Berlin beteiligt. Könnte das nicht auch ohne gehen? Alle die Beteiligt sind verdienen ja mit, und ich finde das kann doch bei uns bleiben.
    Also, wenn ich meine Altersversorgung bei irgendeinem Fonds, der mit dem GEld nur Blödsinn macht, auflöse, dann soll nicht auf andere Arten das Geld wieder in dieselben Kanäle gelangen.
    Also ich suche ein geeignetes Dach. Und dann sehen wir weiter.
    Gruß
    Sabine

  2. Sabine Petersen schreibt:

    Wind haben wir hier reichlich, die Technik funktioniert doch auch schon, also warum nicht in Windkraftanlagen investieren?
    Regionales Wirtschaften ist für mich ein zentrales Thema, nachdem ich die vernichtende Struktur unseres Geldsystems halbwegs durchschaut habe. Daher wünsche ich mir eine kleine lokale Geldanlagemöglichkeit (im Gegensatz zu Großanlagen) im Bereich regenerative Energiegewinnung. Ich stelle mir vor auf einem hohen Gebäude in Kiel, auf dem noch keine Mobilfunkantenne steht, eine vertikale Windkraftanlage zu bauen. Ich habe noch keine Ahnung wie sich so etwas rechnet, und wie man das als Geldanlage denken kann. Wer hilft weiter?

    • Uwe Kern schreibt:

      ES gibt seit kurzem die Möglichkeit, sich an einem Bürgersolarpark- Kiel zu beteiligen. Die Anlagen werden auf Kieler Schuldächern installiert und werden durch lokale Unternehmen aufgebaut. Man/Frau kann sich mit variabelen Anteilen daran beteiligen.
      Weitere Infos:
      http://www.solarpark-kiel.de/

      Grundlage ist der Ratsbeschluß zum Klimaschutz/Energiekonzept

      http://www.kiel.de/Aemter_01_bis_20/18/Klimaschutz/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept08.pdf

      Solar geht heute schon, Wind wird hoffentlich bald dazu kommen 🙂

      Uwe

      • ttkiel schreibt:

        Hurra!
        Endlich können sich alle ohne Eigenheim an einem lokalen Projekt beteiligen. 2 Wehrmutstropfen jedoch: Warum kommt der Anbieter aus Berlin? und schwerwiegender: Eine attraktive Rendite wird versprochen, dabei stellt die Stadt (die überall kürzen muss wegen der Finanzkrise) die Dächer kostenlos zur Verfügung! Aber es bleibt jedem selbst überlassen, die Rendite sinnvoll zu verwenden…

  3. ttkiel schreibt:

    In der On-Line Version von Geo findet sich jetzt ein Artikel über TT Bielefeld sowie andere in Deutschland: http://www.geo.de/GEO/mensch/63886.html, in der Printversion einer über Transition Town Totnes.

    • Uwe Kern schreibt:

      Hallo Sabine,
      dass der Anbieter aus Berlin kommt hat mit seinem sehr frühen Interesse an städtischen Dachflächen zu tun die er schon vor einigen Jahren kund tat, so die Auskunft des Umweltschutzamtes.
      Für die Nutzung bekommt die Stadt einen Anteil am Ertrag soweit mir bekannt ist. Das kann man aber mit einer kleinen Anfrage an die Stadt noch genauer klären.

      klimaschutz@kiel.de (Amt für Umwelt&Energie/ Klimaschutz)

      Uwe Kern

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